Sydney und Surfcamp
G'day aus Australien!
Die Nacht im YHA Adelaide (wirklich eines der besten Hostels wo ich bis jetzt war) nach dem Kangaroo Island Trip war kurz, um kurz nach 6 Uhr musste ich aufstehen und ich fuhr mit einer Schweizerin mit einem Uber-Taxi zum Flughafen. Uber hatte ich noch nie ausprobiert, das sind praktisch private Taxifahrer, die du ueber eine App buchen kannst und vorher dir den Preis nennen. Meistens kommt es billiger als das "normale" Taxi. Waehrend ich auf meinen Flug nach Sydney wartete, schrieb ich am Blog und fruehstueckte noch etwas. Mit Virgin Australia ging es dann nach Sydney.
Endlich mal wieder SYDNEY! Fuer mich eine der schoensten Staedte der Welt. Mir gefaellt sie auch besser als Melbourne oder Perth, obwohl das unter Australien-Touristen immer wieder eine kleine Diskussion entfacht. Mir sagt einfach das Flair zu, mit der Harbour Bridge und dem Opera House, dann Manly oder Bondi Beach - einfach nur herrlich und ein Traum. Ich komm einfach immer wieder gerne hierher. Wenn es nur nicht immer so weit weg waere.
Die Auswanderern um 1900 muessen aehnlich erleichtert gewesen sein - so hat es ein Guide erzaehlt - wenn sie nach langer Seereise die Harbourbridge erblicketen.
Zunaechst blieb ich nur 2 Naechte im Wake up Hostel mitten im CBD, weil ab Montag ein Surfcamp 2 Stunden suedlich von Sydney anstand. Aber natuerlich musste ich erst einmal etwas die Stadt erkunden. Samstag Darling Harbour und am Sonntag dann Bridge, Opernhaus und Manly! Bei Darling Harbour ist Chinatown nicht weit, wo man im grundsaetzlich sauteurern Sydney immer noch guenstig essen kann. Wer asiatische Kueche mag, ist da goldrichtig.
Darling Harbour ist ein bisschen das Ausgehviertel fuer die betuchteren Australier. Da wird am Wochenende richtig gezeigt was man sich leisten kann und wie gut man aussieht. Alle Bars und Restaurants waren brechend voll - kein Wunder bei den guten Verdiensten um Sydney herum.
Von Darling Harbour ging ich wieder zurueck zum - auch - sehr ordentlichen Wake Up! - Hostel, das in meiner Ranglisten knapp hinter Adelaide steht. Wiederum saubere Kueche und Badezimmer, geraeumige Zimmer mit grossem Spind, verbilligte Angebote beim Essen und immer wieder ein anderes Tagesprogramm. Da hat sich in den letzten Jahren schon sehr viel Positives getan im Hostelbusiness. So richtige Bruchbuden mit viel Ungeziefer habe ich bis jetzt nicht erlebt. Auf frueheren Reisen gab's davon mehrere.
Sonntag war Ausflugstag, das mekte man an den vielen Leuten, die mit den Faehren vor allem nach Manly unterwegs waren. Die Tageskarte kostet auch nur 2,70$, sonst kostet sie 8,80$.
Schon der Walk ueber die Harbourbridge war wieder einmal geil, weil man so lange immer auf die Oper und den Circular Quay schauen kann. Danach nahm ich die Faehre raus nach Manly, einer der Stadtstraende von Sydney. Kurz noch bei Aldi eingekauft, abends fiel ich todmuede ins Hostelbett.
Am Montag begann dann mein dreitaegiges Surfcamp suedlich von Sydney. Ca. 40 Personen hatten das Camp gebucht und wir wurden alle am Wake up - Hostel abgeholt und nach Gerroa gebracht.
Alle waren sehr aufgeregt und jeder wollte den Sport der Australier wenigstens einmal ausprobieren. In dem Camp schlaeft man in Gemeinschaftsunterkuenften, hat trotzdem eigene Baeder, wohnt eigentlich auf einem Campingplatz und wird rundum versorgt. aber grundsaetzlich ist alles irgendwie immer nass und feucht - Surferleben halt! Am Nachmittag hatten wir gleich unsere erste Stunde. Am Anfang etwas Theorie und dann ging es sofort aufs Wasser. Jeder versuchte irgendwie aufs Board zu kommen, eine Welle zu erwischen und wenigstens kurz auf dem Board zu stehen. Es macht wahnsinnig Spass auch wenn es mega-anstrengend ist, jedesmal gegen die Stroemung anzuschwimmen, sich aufs Board zu wuchten und dann noch hochzudruecken. Ich haette nie gedacht, dass man nach 2,5 Stunden auf dem Wasser so kaputt sein kann. Durch die Wetsuits friert man kaum, jedoch freut man sich schon auf eine heisse Dusche im Camp. Das Abendessen kann jeder kaum erwarten, weil alle so hungrig sind. Da jeder so geschafft war und ab 10 Uhr Ruhe im Camp herrschen muss, wurde auch wenig Party gemacht. Ein paar Bierchen, das
war"s. Dienstag hatten wir dann morgens und nachmittags jeweils 2,5 Stunden Unterricht. Am Mittwoch Vormittag dann noch einmal das Gleiche. Die Surfguides gaben Sich mit uns viel Muehe und filmten noch dazu unsere - teils beschwerlichen - Versuche auf dem Board zu stehen. Das Schoene und auch Verwunderliche ist, dass es wirklich jeder irgendwann schafft, aufzustehen und wenigstens ein paar Meter zu surfen. Schon ein geiles Gefuehl!
Dass ich jedoch auch sehr viel Salzwasser geschluckt habe und oft von grossen Wellen ueberflutet wurde, muss ich auch erwaehnen. Manchmal kam ich mir vor wie in einer riesigen Waschmaschine, aus der man irgendwann wieder ausgespuckt wird. Und immer hat man das Surfbrett an seinem Bein festgebunden und man hofft, dass man es beim Sturz ins Wasser nicht an den Kopf bekommt. Irgendwann konnten einige auch einfach nicht mehr, weil sie vom vielen Paddeln ihre Arme nicht mehr heben konnten. Die anderen hatten Hautabschuerfungen an Zehen oder Fuessen - das brennt kann ich euch sagen. Leider hatten wir auch eine Schulterverletzung bei einem Deutschen, weil er mit der Schulter gegen das Brett knallte. Die Surfguides waren sehr international - Chile, UK, USA, Denmark, Finnland, Deutschland und Australien. Aber alle sahen wie typische Surfer aus - laessige Klamotten, meistens laengere Haare, durchtrainiert, freaky, irgendwie alle abgedreht und den ganzen Tag nur am Surfen. Die hausen auch in irgendwelchen Campsites oder Wohnwaegen, kommen aus allen Ecken der Welt und wollen nur SURFEN!
Nach dem Lunch fuhren dann die 3-Tages-Camp-Bucher zurueck nach Sydney. Die meisten jedoch hatten 5 Tage gebucht und blieben bis Freitag. Ich jedoch freute mich wieder auf "mein" Sydney!
Die Nacht im YHA Adelaide (wirklich eines der besten Hostels wo ich bis jetzt war) nach dem Kangaroo Island Trip war kurz, um kurz nach 6 Uhr musste ich aufstehen und ich fuhr mit einer Schweizerin mit einem Uber-Taxi zum Flughafen. Uber hatte ich noch nie ausprobiert, das sind praktisch private Taxifahrer, die du ueber eine App buchen kannst und vorher dir den Preis nennen. Meistens kommt es billiger als das "normale" Taxi. Waehrend ich auf meinen Flug nach Sydney wartete, schrieb ich am Blog und fruehstueckte noch etwas. Mit Virgin Australia ging es dann nach Sydney.
Endlich mal wieder SYDNEY! Fuer mich eine der schoensten Staedte der Welt. Mir gefaellt sie auch besser als Melbourne oder Perth, obwohl das unter Australien-Touristen immer wieder eine kleine Diskussion entfacht. Mir sagt einfach das Flair zu, mit der Harbour Bridge und dem Opera House, dann Manly oder Bondi Beach - einfach nur herrlich und ein Traum. Ich komm einfach immer wieder gerne hierher. Wenn es nur nicht immer so weit weg waere.
Die Auswanderern um 1900 muessen aehnlich erleichtert gewesen sein - so hat es ein Guide erzaehlt - wenn sie nach langer Seereise die Harbourbridge erblicketen.
Zunaechst blieb ich nur 2 Naechte im Wake up Hostel mitten im CBD, weil ab Montag ein Surfcamp 2 Stunden suedlich von Sydney anstand. Aber natuerlich musste ich erst einmal etwas die Stadt erkunden. Samstag Darling Harbour und am Sonntag dann Bridge, Opernhaus und Manly! Bei Darling Harbour ist Chinatown nicht weit, wo man im grundsaetzlich sauteurern Sydney immer noch guenstig essen kann. Wer asiatische Kueche mag, ist da goldrichtig.
Darling Harbour ist ein bisschen das Ausgehviertel fuer die betuchteren Australier. Da wird am Wochenende richtig gezeigt was man sich leisten kann und wie gut man aussieht. Alle Bars und Restaurants waren brechend voll - kein Wunder bei den guten Verdiensten um Sydney herum.
Von Darling Harbour ging ich wieder zurueck zum - auch - sehr ordentlichen Wake Up! - Hostel, das in meiner Ranglisten knapp hinter Adelaide steht. Wiederum saubere Kueche und Badezimmer, geraeumige Zimmer mit grossem Spind, verbilligte Angebote beim Essen und immer wieder ein anderes Tagesprogramm. Da hat sich in den letzten Jahren schon sehr viel Positives getan im Hostelbusiness. So richtige Bruchbuden mit viel Ungeziefer habe ich bis jetzt nicht erlebt. Auf frueheren Reisen gab's davon mehrere.
Sonntag war Ausflugstag, das mekte man an den vielen Leuten, die mit den Faehren vor allem nach Manly unterwegs waren. Die Tageskarte kostet auch nur 2,70$, sonst kostet sie 8,80$.
Schon der Walk ueber die Harbourbridge war wieder einmal geil, weil man so lange immer auf die Oper und den Circular Quay schauen kann. Danach nahm ich die Faehre raus nach Manly, einer der Stadtstraende von Sydney. Kurz noch bei Aldi eingekauft, abends fiel ich todmuede ins Hostelbett.
Am Montag begann dann mein dreitaegiges Surfcamp suedlich von Sydney. Ca. 40 Personen hatten das Camp gebucht und wir wurden alle am Wake up - Hostel abgeholt und nach Gerroa gebracht.
Alle waren sehr aufgeregt und jeder wollte den Sport der Australier wenigstens einmal ausprobieren. In dem Camp schlaeft man in Gemeinschaftsunterkuenften, hat trotzdem eigene Baeder, wohnt eigentlich auf einem Campingplatz und wird rundum versorgt. aber grundsaetzlich ist alles irgendwie immer nass und feucht - Surferleben halt! Am Nachmittag hatten wir gleich unsere erste Stunde. Am Anfang etwas Theorie und dann ging es sofort aufs Wasser. Jeder versuchte irgendwie aufs Board zu kommen, eine Welle zu erwischen und wenigstens kurz auf dem Board zu stehen. Es macht wahnsinnig Spass auch wenn es mega-anstrengend ist, jedesmal gegen die Stroemung anzuschwimmen, sich aufs Board zu wuchten und dann noch hochzudruecken. Ich haette nie gedacht, dass man nach 2,5 Stunden auf dem Wasser so kaputt sein kann. Durch die Wetsuits friert man kaum, jedoch freut man sich schon auf eine heisse Dusche im Camp. Das Abendessen kann jeder kaum erwarten, weil alle so hungrig sind. Da jeder so geschafft war und ab 10 Uhr Ruhe im Camp herrschen muss, wurde auch wenig Party gemacht. Ein paar Bierchen, das
war"s. Dienstag hatten wir dann morgens und nachmittags jeweils 2,5 Stunden Unterricht. Am Mittwoch Vormittag dann noch einmal das Gleiche. Die Surfguides gaben Sich mit uns viel Muehe und filmten noch dazu unsere - teils beschwerlichen - Versuche auf dem Board zu stehen. Das Schoene und auch Verwunderliche ist, dass es wirklich jeder irgendwann schafft, aufzustehen und wenigstens ein paar Meter zu surfen. Schon ein geiles Gefuehl!
Dass ich jedoch auch sehr viel Salzwasser geschluckt habe und oft von grossen Wellen ueberflutet wurde, muss ich auch erwaehnen. Manchmal kam ich mir vor wie in einer riesigen Waschmaschine, aus der man irgendwann wieder ausgespuckt wird. Und immer hat man das Surfbrett an seinem Bein festgebunden und man hofft, dass man es beim Sturz ins Wasser nicht an den Kopf bekommt. Irgendwann konnten einige auch einfach nicht mehr, weil sie vom vielen Paddeln ihre Arme nicht mehr heben konnten. Die anderen hatten Hautabschuerfungen an Zehen oder Fuessen - das brennt kann ich euch sagen. Leider hatten wir auch eine Schulterverletzung bei einem Deutschen, weil er mit der Schulter gegen das Brett knallte. Die Surfguides waren sehr international - Chile, UK, USA, Denmark, Finnland, Deutschland und Australien. Aber alle sahen wie typische Surfer aus - laessige Klamotten, meistens laengere Haare, durchtrainiert, freaky, irgendwie alle abgedreht und den ganzen Tag nur am Surfen. Die hausen auch in irgendwelchen Campsites oder Wohnwaegen, kommen aus allen Ecken der Welt und wollen nur SURFEN!
Nach dem Lunch fuhren dann die 3-Tages-Camp-Bucher zurueck nach Sydney. Die meisten jedoch hatten 5 Tage gebucht und blieben bis Freitag. Ich jedoch freute mich wieder auf "mein" Sydney!
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